Tischlerhandwerk

Die Aufgaben als Tischler sind vielfältig, ebenso wie die Materialien mit denen man arbeitet. Von Holz über Kunststoff, Glas und Metall bis hin zu Stein ist alles dabei. In vielen Tischler- und Schreinerbetrieben baut man Möbel und ganze Inneneinrichtungen, zum Beispiel Küchen. Die Aufgaben bestehen dann darin, auf individuelle Kundenwünsche einzugehen und in Abstimmung mit den Kunden eigene Entwürfe umzusetzen. Der Kreativität kann dabei freien Lauf gelassen werden. Auch der abschließende Einbau beim Kunden gehört zu typischen Aufgaben. 

Andere Betriebe haben sich auf die Fertigung von Fenstern, Türen oder Treppen spezialisiert. Selbst Wintergärten gehören zum Repertoire. Kurz gesagt: Rund ums Wohnen gibt es fast nichts, was ein Tischler nicht selbst entwerfen und umsetzen kann. Die Arbeit wird dabei oft mit modernen, teilweise sogar computergesteuerten, Maschinen durchgeführt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die handwerkliche Qualität der Arbeit leidet. Ganz im Gegenteil: Die Technik macht den Beruf des Tischlers noch leistungsfähiger.

Zahlen und Fakten

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Berufsschulstandort: Lingen oder Meppen
  • Überbetriebliche Unterweisung/Lehrgangsort: Nordhorn
  • 2016 gab es fast 40.000 Betriebe im Tischler-Handwerk